Informationen zu Sally Perel („Ich war Hitlerjunge Salomon“)


Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

liebe Lehrerinnen und Lehrer,

um sich auf den Abend im Sally Perel („Ich war Hitlerjunge Salomon“) einzustimmen, empfehlen wir – neben der Lektüre des Buches und dem Anschauen des Films -, einige der Clips auf YouTube (z. B. www.youtube.com/watch?v=yknqLqgszdM) anzuschauen.

Hier ein paar Informationen von der Homepage des ZDF (http://m.zdf.de/ZDF/zdfportal/xml/object/38000456):

 

Sally Perel
Sally Perel (90) ist gerade 14 Jahre alt, als seine Eltern ihn zwingen, aus Lodz in Polen zu fliehen. Zu nah waren die Nazis inzwischen gekommen. „Du sollst leben!“ entscheidet seine Mutter und schickt ihn mit seinem Bruder Richtung Osten. Er landet im Waisenhaus, krank vor Sehnsucht und Heimweh. Als er im Juni 1941 gegenüber einem Soldaten der Wehrmacht behauptet, ein Volksdeutscher ohne Papiere zu sein, ist das Leben des jüdischen Jungen Salomon Perel schlagartig vorbei: Er überlebt, unter falschem Namen, in der Uniform seiner Feinde. Erst 40 Jahre später bricht er sein Schweigen und gibt seine doppelte Identität preis. „Ich habe in der Haut des Feindes gelebt – ich wurde auch ein Anderer. Das war eine Lebensnotwendigkeit. Nachts habe ich an Mama und Papa gedacht und ins Kissen geweint – es gab Tränen. Tagsüber habe ich ‚Heil Hitler‘ gerufen. Das war eine schizophrene Situation. Zwei ganz extreme Welten, die nie ein Ganzes werden konnten.“ In seinem Buch „Ich war Hitlerjunge Salomon“ berichtete Perel von seiner inneren Zerrissenheit. Seine Geschichte wurde von Artur Brauner verfilmt und gewann 1992 einen Golden Globe.

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