64. Umgang mit dem Tod


Wie geht man damit um, dass Menschen (und Tiere) sterben? Sterben und Tod gehören zum Leben, aber das Wissen darum macht es uns nicht einfacher, mit konkreten Verlusterfahrungen umzugehen.

 

In diesem Projekt könnten wir uns z. B. mit Eric-Emmanuel Schmitts Buch „Oscar und die Damen in rosa“ beschäftigen, das auch verfilmt wurde: Der zehnjährige Oskar hält sich in einem Kinderkrankenhaus auf, da er an Krebs erkrankt ist. Weder die Ärzte noch seine Eltern trauen sich, ihm die Wahrheit über seine Krankheit und seinen bevorstehenden Tod zu sagen. Nur Rose, eine mürrisch aussehende Dame, die Pizza ausliefert, redet als Einzige ohne Umschweife mit ihm. Um ihn auf andere Gedanken zu bringen, schlägt Rose ihm ein Spiel vor: Jeder Tag zählt von nun an für ihn zehn Jahre. So ermöglicht sie ihm ein vollständiges Leben innerhalb weniger Tage. Er vertraut sich ihr mehr und mehr an, wodurch sie ihn anregt auch Briefe an Gott zu schreiben. In diesen Briefen erzählt Oskar von seinen Schmerzen, Sorgen, Freuden, seiner erste Liebe und der vergehenden Zeit… Eine einzigartige Freundschaft wächst zwischen Oskar und Rose, ohne dass ihnen bewusst wird, wie dadurch ihr beider Leben verändert wird.

 

Wir könnten mit Menschen sprechen, die mit Trauernden umgehen: Pfarrerinnen und Pfarrer, Ärztinnen und Ärzte, Mitarbeitende in Hospizeinrichtungen und Einrichtungen wie Sterntaler. Hilfe für schwerkranke Kinder, Bestatterinnen und Bestatter. Vorgesehen ist unter anderem der Besuch eines Bestattungsinstituts.

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