73. Schönheit im Blick – Das Gut Mensch


„Was verstehen wir unter Schönheit?“ – Diese Frage hat die Menschen seit jeher beschäftigt. Ist es bloß die äußere Erscheinung oder die Seele eines Menschen? Ist Schönheit wissenschaftlich messbar? Haben wir eigentlich wirklich eine ganz eigene Vorstellung von Schönheit oder folgen wir nur dem Bild der Werbeindustrie? Die Vorstellungen von Schönheit haben sich über die Jahrhunderte immer wieder stark verändert: Mona Lisa, füllige Rubens-Frauen oder Magermodels sind nur einige Beispiele. Auch noch heute gelten in den verschiedenen Kulturen auf der Welt sehr unterschiedliche Schönheitsideale. Eine wichtige Rolle spielt nämlich auch die Frage, was wir mit Schönheit verbinden. Ist es die Einzigartigkeit, die Anziehungskraft, die Verkörperung von Gesundheit und Reichtum? Die Vielfältigkeit der Schönheit des Menschen soll in diesem Projekt thematisiert werden. Ein Aspekt: Size 0 vs. XXL. Was ist die richtige Menge Mensch?

Und wir wollen darüber nachdenken, warum Menschen der Natur nachhelfen. Der menschliche Körper wurde schon immer geschmückt, bemalt, mit Symbolen verziert. Ob afrikanische Wüstenstämme, Profifußballer, C-Promis oder mexikanische Drogenbanden: Alle gestalten ihren Körper aus unterschiedlichen Gründen. Welche Bedeutung haben Körperschmuck und -bemalungen in unterschiedlichen Kulturen? Warum lassen sich Menschen heute piercen, tätowieren und – immer häufiger – operieren? Welche Gründe treiben sie dazu? Würde ich meinen Körper künstlich verändern lassen? Welche Folgen sind damit in gesundheitlicher Hinsicht verbunden? In diesem Projekt soll eine Auseinandersetzung mit der künstlichen Veränderung  des Körpers stattfinden.

Zum Expertenteam gehören u.a. der Chefmaskenbildner des Theaters Krefeld-Mönchengladbach, Herr Frank Baumgartner, und der Krefelder Modeschöpfer Wolfgang Schinke.

 

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