Projekttage erfolgreich gestartet – erste Eindrücke


Eine ganz besondere Stimmung nimmt man am ersten Tag der Projekttage DAS GUT MENSCH wahr: Bei fast allen Räumen stehen die Türen offen, man hört überall leise, intensive Gespräche, es herrscht – so erzählt uns der stellvertretende Schulleiter, Herr Mühle – eine „konzentrierte, produktive Lernatmosphäre“. Bei einem kleinen Rundgang hat er viele „aufgeschlossene, freundliche Expertinnen und Experten“ kennengelernt, die ebenso begeistert bei der Sache sind wie die Schülerinnen und Schüler. „Es ist toll, dass wir in kleinen Gruppen zusammenarbeiten können“, sagt eine Schülerin.

Der zeitlichen Taktung durch die Schulglocke enthoben, herrscht im Fabritz heute ein anderer Rhythmus. Kleine und große Fabritianer lernen sich besser kennen, arbeiten zusammen und tauschen sich in den Pausen auf dem Schulhof  über ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus. „ich würde am liebsten an ganz vielen Projekten teilnehmen!“, sagt Alex (Klasse 6). „Du kannst ja in der SPUREN-Sonderausgabe nachlesen, was in den anderen Gruppen gelaufen ist!“, erklärt ihm Jana aus der 10.

Teilnehmerinnen des Schattentanzprojekts probieren mit Masken, Bändern und Tanzschritten alles Mögliche aus, Schauspiel, Musik und Tanz kommen zusammen. „Es war alles toll!“, berichtet Mareike Seilz.

O-Ton aus der Pornogruppe: „Wir haben richtig interessante Sachen gemacht!“.

Aline von Rüden, Expertin zum Thema „Schönheitsideale“ im Projekt „Mobbing-TV“, postet bei Facebook: „Ich freue mich darauf, ein Teil der Projekttage am Fabritz zu sein! Sharing is caring! Synergien“! Ihre Botschaft an die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer: „If you are calling other people ugly, that doesn’t make you prettier!“

Sehr erstaunt äußert sich Kinderbuchautor Dr. Große-Oetringhaus: „Die Schülerinnen und Schüler sind sehr interessiert und waren schon sehr gut auf das Thema Kinderrechte vorbereitet!“

Frau Galts, die das Projekt „Schönheitsideale“ betreut, stellt nach der ersten Arbeitseinheit mit der Make up-Artistin Nahid Kholghi begeisert fest: „Ich sehe viele Gesichter jetzt mit ganz anderen Augen!“

Herr Polte berichtet: „Der Physiotherapeut der Krefelder Pinguine führte mit den Schülerinnen und Schülern einen Funktionstest durch, der im Leistungssport genutzt wird, um Dysbalancen und Asymmetrien in der Körperhaltung zu erkennen und präventiv Verletzungen vorzubeugen. Interessanterweise konnte man bei allen Teilnehmern Optimierungsmöglichkeiten finden, die die Leistungsfähigkeit im Sport deutlich erhöhen. Meine Werte als Sportlehrer waren auch nicht besser als die der Schüler, was nicht überraschend ist, da jeder individuelle Probleme hat.“

Judith Poggi, die das Projekt „Ich leiste, also bin ich?“ leitet, erzählt: „Bereits nach Tag 1 ist allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, insbesondere auch dank der lebhaften Schilderungen unserer Expertin Julia Krezmin von LANXESS klar, dass es auf unsere individuellen Entscheidungen ankommt, was wir in unserem Leben schaffen und erreichen und wie wir es gestalten, und eben gerade nicht schulische Noten definieren, wer wir sind. Zudem haben wir so strukturiert gearbeitet, dass die SPUREN-Seite fast nebenbei Gestalt annahm.“

Frau Ehrhardt und Herr Lück, die gerade aus der Mahn- und Gedenkstelle Düsseldorf zurückgekommen sind, resümieren: „Wir hatten eine superinteressante Führung, die für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 total altersgerecht und an ihren Interessen orientiert durchgeführt wurde! Und auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln war überhaupt kein Problem!“

Moritz und Jelena (Klasse 8) erzählen nach einer Umfrage zum Thema Vorbilder, die sie in die Uerdinger Fußgängerzone durchgeführt haben: „Jeder und jede hat und braucht Vorbilder, ob man’s weiß oder nicht!“

Dr. Stephan Humer, Terrorismus-Experte aus Berlin, erzählt: „Ich habe auch einige sehr junge Schülerinnen und Schüler in meiner Gruppe, für die das Thema sicher nicht leicht ist, aber ich finde es toll, dass sie sich sofort melden, wenn sie etwas nicht verstehen.“

Dominik Groß: „Es ist eine Herausforderung, mit Schülerinnen und Schülern verschiedenen Alters zu arbeiten. In meiner Gruppe sind einige jüngere Schülerinnen und Schüler, die sich mit dem Thema bereits beschäftigt haben, und die den Älteren dadurch wichtige Anregungen geben können.“

Dominik Engel (Schüler der Q1 und Experte zum Thema Hooligans) berichtet: „Meine Truppe ist super, war total gut vorbereitet und hatte unheimlich viele Fragen. Wir haben die typischen Merkmale von Hooligans herausgearbeitet und den Zusammenhang zwischen den Themen Pyrotechnik und Hooligans hergestellt.“

 

 

 

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