67. Der Mensch als Labor – Doping


Unter Doping versteht man laut Wikipedia die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung bzw. dem Erhalt der (meist sportlichen) Leistung. Dies ist im Sport weitestgehend verboten, da die für den Sportler häufig mit dem Risiko einer Gesundheitsschädigung einhergehende Anwendung von Dopingmitteln zu einer ungleichen Chancenverteilung im sportlichen Wettbewerb führt

. Leistungssteigernde Substanzen außerhalb des Sports sind hilfreich und werden, teils mit Rezept, in vielen Gesellschaften eingesetzt.Was steht auf der Liste der verbotenen Substanzen? Was genau bewirkt Doping? Was passiert bei einem Dopingtest? Ist er überhaupt sinnvoll? Welche Langzeitfolgen hat Doping? Was kann man gegen Doping tun? Wie sehr schadet Doping dem Sport? Welche spektakulären Fälle gab es in der Vergangenheit?

Gegner eines Dopingverbots geben zu bedenken, dass die Freigabe von Doping zu einer größeren Chancengleichheit führen könnte als das heutige strikte Verbot. Da das Dopingverbot offensichtlich in der Praxis kaum durchsetzbar sei, führe dies dazu, dass nicht die körperlich fähigsten Sportler, sondern die geschicktesten Umgeher des Verbots am erfolgreichsten seien. In diesem Zusammenhang könnte auch darüber nachgedacht werden, warum Menschen meinen, zu Dopingmitteln, Medikamenten und/oder Drogen greifen zu müssen.

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